Larissa Haegele

"like a boy"

 

Vernissage am 6.5.2016 um 19h

Ausstellungsdauer: bis 18. Juni 2016

Öffnungszeiten: Freitags ab 19:00 Uhr ausser am 13. und 20. Mai 2016, dann machen wir Urlaub

 

Der Wandel unserer Gesellschaft hin zur visuellen Medienkultur, hat das Bild zu einem der wichtigsten Medien in der menschlichen Kommunikation gemacht. Dabei trennt nur eine schmale Linie Information von Manipulation. Die manipulative Eigenschaft eines Bildes und die darin verborgene Macht liegt im Interesse der Künstlerin Larissa Hägele. Gekonnt changiert sie dabei zwischen den Medien der Malerei und Fotografie.


„Ich bin daran interessiert Eindrücke in mir aufzunehmen und sie durch meinen Filter wiederzugeben. Jedes Bild birgt ein enormes Potenzial an Einfluss auf den Betrachter. Die Ästhetik, die sich hinter der Inszenierung einer Darstellung verbirgt, übertrage ich in meine Malerei und Fotografie und nutze sie um die Aussage von Darstellungen zu verändern. In der Ausstellung „like a boy“ sind Malereien zu sehen, die sich mit gendertypischem Verhalten zur Zeit der Kindheit befassen. Ich befasse mich mit den Fragen und Schwierigkeiten, welche in der Kindheit entstehen können, wenn das Kind durch Imitation von Mann oder Frau Rollenbilder und Ideale verinnerlicht.“

 

Mit "like a boy" feiern wir gleichzeitig unser 4-jähriges Jubiläum und freuen uns daher besonders auf Larissa´s Ausstellung und viele Gäste!

 

Zur Künstlerin hier entlang ...


Achim Seeger: FICTIONS

 

Vernissage am 9. April 2016 um 19:00 Uhr   Ausstellungsdauer: bis 30. April 2016

Achim Seeger´s erste Ausstellung FICTIONS lädt dazu ein, von bekannten Einflussbereichen loszulassen und über die eigene Fantasie neue Bildwelten zu entdecken. Die Arbeit Hybride lässt die erkennbare Realität in den Hintergrund
rücken - durch die Kreuzung verschwimmt die Trennung von Wirklichkeit und Fiktion. Ob Analog-, Digital- oder Videokameras, als Künstler möchte er sich ungern festlegen. In den vielseitigen Projekten, in denen er sich gerne auch auf ungewohntes Terrain begibt, kann man die digitale Verfremdung als Gemeinsamkeit nennen.


In diesem Zusammenhang stieß er auf eine Kamera, die Ende der 1990er für die Spielkonsole GAMEBOY entwickelt wurde und die Fragen: Wie differenziert sich ‘Real’ von ‘Digital’ in einer Welt, die Stück für Stück in Zahlen, Klicks und Pixel umgewandelt wird? Was ist heutzutage noch privat? Wo finden sich die eigenen Grenzen von Privat? Und hütet man sie? Mit dieser zweiten Arbeit zeigt er minimalistische Bilder die vermeintlich Momente seines Privatlebens teilen, ohne Details preis zu geben.


Hanna Weber

Vom Immateriellen zum Materiellen (Luminale 2016)

 

Vernissage: 12. März 19:00 Uhr

Ausstellungsdauer: bis 18. März 2016

 

Diese Lichtinstallation von Hanna Weber im Rahmen der diesjährigen Luminale ist das im wörtlichen Sinne begreifbare Resultat einer theoretischen Auseinandersetzung mit dem Dasein des Gastalters und der Aufgabe von Gestaltung. Eine Umsetzung des persönlichen Standpunktes.

Als Studentin im Bereich Industrie-Design kommt man während der intensiven Konfrontation mit der Realität in eine Krise. Die eigenen Werte stehen in Konflikt mit der Konsum orientierten Industrie für die man später arbeiten soll. Im Studium lebt man in einer Art Blase, die alles bejaht und sich nicht kritisch mit der Fachrichtung auseinandersetzt. Wie weitreichend die Entscheidungen als Gestalter reichen, ist einem am Anfang nicht klar.

Welches Material verwendet wird, wo produziert wird, wie das Produkt aufgebaut ist entscheidet letzten Endes wie das Produkt auf den Benutzer einwirkt. Das bedeutet, die Werte und Vorstellung des Gestalters werden auf den Nutzer übertragen. 

Zur Zeit werden die Produktzyklen immer kürzer und werden sich bald selbst überholen. Langlebigkeit und Nachhaltigkeit ist ein Trend, der jedoch oft nicht konsequent angewendet wird. Die Dinge mit denen wir uns umgeben und mit denen wir in Kontakt treten, zeigen den eigenen Standpunkt oder sollen eine bestimmte Lebenseinstellung zeigen. Oft kaufen wir Verbrauchsgüter und keine langlebigeren Gebrauchsgüter. Wenn man nicht in den Konsumsog gezogen werden will, wird es einem nicht leicht gemacht, einen alternativen Weg zu gehen. Jedoch hat jede Entscheidung Einfluss auf unsere Umgebung. Jeder noch so kleinen Aktion folgt eine Reaktion. Der erste Schritt ist schwer, aber sobald der getan ist entsteht Bewegung. Einen Prozess kann man nicht einfach von Außen auferlegen, er muss von Innen heraus geschehen. Manchmal braucht es dazu nur einen kleinen Anstoß.

Weitere Infos zu Hanna Weber finden Sie hier.


Archeologie der ANGST

von Kerstin Zollna

Es geht um Verkehrungen um Umkehrungen der Form, des Dinges und auch seines Begriffs, bzw dessen, was man mit ihm assoziiert: Schokolade(Süß) – Bitter.  Haus - Bombe.  Innen - Außen bei Schrei und Verstummen. Gebet (innen) dann aber wie ein fossiles Fundstück. -Geist und Stein. Die Ausstellung besteht aus mehreren Teilen, hier ein Auszug:

Bollwerk (Gesetz des Handelns, Konstruktion und Zerstörung ) 2o11/12 Eine Architektur aus ausgebrannten Feuerwerkskörpern, Relikte eines  Festes der Zerstörung und eine Anordnung aus einzelnen Gebäuden, die in ihrer Aglomoration das Bild einer (zerstörten) Stadt ergeben. Das Ganze erinnert an Bilder, mit denen wir auch aktuell konfrontiert sind.

Ausstellungsdauer bis 4. März 2016

geöffnet: Samstag - Montag 17:00 bis 21:00 Uhr (Künstlerin ist anwesend!)

28. Februar und 4. März jeweils ab 19:00 Uhr


Wintersalon 2015

 

Da ist es wieder: das Kanapee! Wer den letzten Wintersalon verpasst hat, sollte einen Besuch zum diesjährigen unbedingt einplanen und einen Moment – bei Kunst & Wein - mit uns auf unserem Kanapee genießen!

Am 5. Dezember um 19:00 Uhr startet unser zweiter Wintersalon, anschließend findet er immer freitags ab 19:00 Uhr statt.

Diesmal dabei: ein Schnitt durch drei Jahre Schwalbe54, sowie ein Ausblick auf alles, was da kommt im nächsten Jahr.

Letzter Termin:

8. Januar 2016 - ab 19:00 Uhr

Die Künstler

Achim Seeger, Alexandra Owczarek, Christopher Wild, Felix Becker, Florian Friesenhahn, Freht Berger, Ira Baethge, Ivo Kulis, Larissa Haegele, Kai Lippok, Marina Kampka, Sarah Marie Vesper, Susanna Ortiz Maillo, Tillmann Hanel, Karsten Jordan, Martin Hakan Weigl

 

 

 

 

 

 

 

 


Metulczki: Die Kunden

Vernissage am 14.10.15 um 19:00 Uhr

Finissage am 16.10.15  um 19:00 Uhr

 

Der Leipziger Metulczki wird jeweils persönlich vor Ort sein.

Metulczki widmet sich seit zehn Jahren dem Thema Bier. In den fotorealistischen an holländische Stilleben erinnernden sogenannten Trinkgedächtnissen stehen an menschenleeren Tresen und Tischen ein bis zwei gut gefüllte Biergläser in harmonischer Komposition. Die starken Lichteinfälle lassen Reflexionen am und im Glas sichtbar werden, die dem profanen Gegenstand eine überirdische, ja mystische Ausstrahlung verleihen. Diese Bilder strahlen Lebendigkeit aus, begeistern durch ihre Präzision und berühren durch die innewohnende Rätselhaftigkeit.

Einen großen Gegensatz dazu scheinen die Bilder der Serie namens „Kühlschrankbilder“ im Oeuvre Metulczkis zu sein. Einzelne oder auch mehrere Personen werden schemenhaft dargestellt. Das nebulöse Umfeld der Figuren lenkt das Augenmerk noch mehr auf die Menschen und beraubt sie einer Verortung. Sie werden in einen undefinierten Kunstraum erhoben.

Großer Dank an BINDING - dem Frankfurter Original, an die Sparkasse und ARTAe Galerie & Kunstvermittlung!


Lesung und Premiere

Jürgen Roth & Michael Sailer

15. Oktober 2015 um 20.00h

Eintritt frei

 

Jürgen Roth - Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort! Lügen und Lumpereien aus siebzig Jahren deutscher Politik

 

Dass Politik mit dem Verbrechen verschwistert ist, legt der Titel eines bekannten Essaybandes von Hans Magnus Enzensberger nahe. Dass Politiker Verbrechen decken und selbst in kriminelle Machenschaften verstrickt sind, wird niemand leugnen. Dass die angeblich nur ihrem Gewissen verpflichteten Vertreter des Souveräns, der Wahlbevölkerung, zuweilen lügen, verschleiern und heucheln, bis alles zu spät ist, kann man seit 1945 in zahlreichen Fällen staunend mitverfolgen. Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort! beleuchtet mit einer Vielzahl grandioser, mal obszöner, mal hochkomischer O-Töne Klassiker der Kabale und der Niedertracht und führt einen flamboyanten Reigen peinlicher und gefährlicher Politgestalten aus siebzig Jahren deutscher Politik vor: Denunzianten, Beutelschneider, Luschen, Selbstdarsteller, Bimbeseinsacker, Wahlbetrüger und Nebelwerfer. Doch es gab auch Ausnahmen, die großen noblen Figuren: Gustav Heinemann, Adolf Arndt, Dieter Lattmann, Ottmar Schreiner und andere. Auch sie werden mit noch nie auf CD veröffentlichten Redeausschnitten gewürdigt. Mehr dazu im Kunstmann Verlag

 

Michael Sailer  - Schwabinger Krawall Irrwitzige Geschichten aus der Münchner Vorstadt

 

Wieso der Hubsi nie mehr mit dem Radl auf die Wiesn fährt – oder wenigstens nicht mehr heim. Weshalb die Frau Hammler ihr Rührgerät für Außerirdische gehalten hat. Warum der Renato keinen Hinterbimser ausschenkt, auch wenn jemand zum zweiten Mal volljährig wird. Wieso die alte Frau Reibeis die ganze Nacht in die Klolüftung hineinstöhnt. Weshalb der Jackie beim Starkbier seine eigene Geliebte angemacht hat und warum man da besser keine Gaspistole dabeihaben sollte. Wieso der Herr Reithofer sechs Pfund Lebkuchen in die Luft gesprengt hat. Weshalb der Bub im Englischen Garten die Hosen runterzieht und warum man manchmal im Schwabinger Sommer sehr nass werden kann … Michael Sailers Geschichten aus der Reihe »Schwabinger Krawall« und seine »Theaterstücke zum Vorlesen« sind längst legendär. Am besten sind sie – das weiß jeder, der schon mal dabei war –, wenn er sie selbst vorträgt. Schon lange fordern Fans deshalb ein Hörbuch. Jetzt ist es endlich da. Mehr dazu im Kunstmann Verlag


Larissa Hägele

"Knistern im Unterholz - der Gedanke, das scheue Wild" 2014

 

Die künstlerische Arbeit von Larissa Hägele changiert zwischen Malerei, Zeichnung und Fotografie.

Die unterschiedlichen Medien stehen in gegenseitiger Wechselwirkung und vervollständigen sich in ihren Installationen gegenseitig zu einem Ganzen.

Thematisch lässt sich Larissa Hägele von der Bilderwelt Russlands inspirieren. Photographien, die sie während ihrer Russlandaufenthalte gemacht hat vermischen sich mit alten Aufnahmen aus der Sowjetzeit und finden teilweise als Vorlage für eine Collage oder Malerei neue Verwendung.

In der Installation "Knistern im Unterholz - der Gedanke, das scheue Wild" spielt das Thema Wald die zentrale Rolle. Das erstarrte Bild einer Anhäufung von Bäumen lässt die Künstlerin auf immer wieder neue Weise entstehen.

Stetig auf der Suche nach Veränderungen im Gleichen, versucht sie Geheimnisse aufzuspüren und den Blick des Betrachters zu irritieren.

 

Die in Gasalkent / Usbekistan geborene Künstlerin studiert seit 2010 Malerei bei Prof. Christa Näher und Monika Baer an der Städelschule, Frankfurt am Main. Sie lebt und arbeitet in Frankfurt am Main und Moskau.

 

Die Vernissage findet um 19.00h am 1. März 2014 statt.

Ausstellunsdauer: bis 10. April


Felix Becker

LEFTOVERS

Vernissage am 5.9.2015 um 19:00h

Ausstellungsdauer bis 10.10.2015

 

Die zeichnerische und malerische Arbeit von Felix Becker ist ein Ausloten der Beziehung zwischen Abstraktion und Figuration. Wie lassen sich zeichnerische Elemente für die Malerei gewinnen? Wie kann Malerei in Zeichnung einfließen? In Beckers Arbeiten trifft grobe gestische Malerei auf minutiöse Zeichnung, markante grafische Elemente auf feindgliedrige Nuancen. Mit Öl auf Leinwand bedeutet dies ein Arbeiten in Schichten, die sich entweder fast vollständig überdecken, teilweise transparent oder im Begriff sind, die darunterliegenden aufzulösen.

Beckers Bilder zeigen Landschaften oder Räume, die zwar an fotografische Darstellungen erinnern und Detailhaftigkeit vorgeben, sich jedoch nicht so recht auf eine eindeutige Lesart einlassen wollen. Letztlich bleibt unklar, ob der dargestellte Raum ein zu identifizierender Ort sein könnte oder eher das Bild einer verblassenden Erinnerung bzw. einer vorausblickenden Ahnung. In vielen seiner Bilder entsteht dabei ein Eindruck der Unwegsamkeit und Unbelebbarkeit. Es sind zerklüftete, lebensfeindliche Landschaften, die von katastrophaler Atmosphäre gezeichnet sind. Hier und dort tauchen zivilisatorische Elemente auf: architektonische Gerüste oder Zelte – LEFTOVERS, die ihrer unwirtlichen Umgebung auf eigenartige, teils surreale Weise trotzen und sich in den kargen Landschaften zu behaupten scheinen.

Zum Spätsommer 2015 öffnen wir unseren Kunstraum für eine Reihe ganz neuer Malereien und Grafiken von Felix Becker, in denen sich der Frankfurter Künstler insbesondere mit den Zusammenhängen von Farbe, Materialität, Form und Dimension beschäftigt.


SÜDEN

Sarah Marie Vesper & Marina Kampka

Fotos von Barbara Walzer und Lisa Geibel

Finissage am 22. August um 19:00 Uhr

Ausstellungsdauer bis 22. August 2015

 

Während andere in den Süden ziehen, ziehen wir in die Galerie Schwalbe54. Wir, das sind Sarah Marie Vesper und Marina Kampka, eine Illustratorin und eine Typografin, die sich im Studium an der HfG Offenbach kennengelernt haben. Die eine schreibt, die andere zeichnet: Das Experiment, zusammen auszustellen und unsere Arbeiten nebeneinander zu sehen, starten wir hier zum ersten Mal.

Zur Eröffnung zeigen wir wilde Zeichnungen auf der einen - und geordnete Typografie auf der anderen Seite: Illustrationen auf Papier und Holz, Bleisatzdrucke,  Stofftaschen, Postkarten und Poster. Anschließend an die Vernissage lassen wir uns auf einen "Work in Progress" ein und auf das, was der gemeinsame Sommer in der Galerie Schwalbe54 so bringt.

Events werden bekannt gegeben, Besucher sind eingeladen, spontan vorbei zu schauen, am Prozess teilzunehmen, neue Arbeiten zu entdecken oder einen Kaffee auf dem Bordstein zu trinken. 


Christopher Wild

"Natur-Industrie"

Vernissage am 16. Nov um 19.00h

Ausstellung bis 11. Jan 2014

 

Christopher Wild zeigt in seinen Bildern hauptsächlich zeitkritische politische Themen wie auch Widerspiegelungen von Gefühlen und Erinnerungen.

Aktuell setzt er sich 2013 mit dem Thema „Natur-Industrie“ auseinander, hierbei  stellt er den Mensch im Kontrast zur Natur. Näher beschäftigt ihn, in wie weit der Mensch die Natur industrialisiert und was die heutige Generation als natürlich und normal wahrnimmt.

Seine Bilder sind zum Teil großformatige Collagen aber auch kleinere poetische Arbeiten.

 

Die Bilder aus dem Projekt „Natur-Industrie“ treiben wie Flösse zwischen den sich auflösenden Polen des schon immer dagewesenen natürlichen und dem hergestellten unnatürlichen. Dabei geraden sie in den Strudel, der diese Verhältnisse zwischen Natur, Mensch und Industrie durcheinander bringt und anregt daran zu glauben, dass es nie eine Ordnung gab.

Der Künstler

Weiteres

 


Ausgesessen!

Schulkünstlerprojekt mit der Klasse 8a der Paul Hindemith Schule und Björn Drenkwitz. 

Im Rahmen des Projektes "Ausgessen!" wurden mit Schülern der Klasse 8A künstlerische Projekte mit den Medien Video und Photographie gestaltet. Ausgangspunkt war hierbei einerseits Björn Drenkwitz´ eigene künstlerische Arbeit, in der er sich ich mit Videoportraits und der damit verbundenen Erfahrung der verstreichenden Zeit auseinandergesetzt und andererseits die schulische Erlebniswelt der Jugendlichen.

Die Videos und Fotos wurden von den Schülern selbst aufgezeichnet und so mit Medien in das Projekt eingebunden, die ein wichtiger Teil der Lebenswelt der Schüler sind. In den Videos und Fotos traten die Schüler auch als Akteure auf: in zwei Videoperformances setzten sie sich mit dem Verstreichen der Zeit auseinander.

Zum Gelingen des Projektes hat die qualifizierte Begleitung durch den Kunstlehrer Reinhard Wanzke entscheidend beigetragen. Vor seinem Eintritt in den Schuldienst kuratierte er für das documenta Archiv Kassel eine Reihe von Videokunstausstellungen im In- und Ausland. Das 1822-Schulkünstlerprojekt ist eine gemeinsame Aktion der Schule, der Stiftung der Frankfurter Sparkasse und der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.

Vernissage: 9. Juli um 11:00 Uhr Ausstellungsdauer bis 16. Juli 2015

 


ROYO

Zeit des Bösen

Ausgewählte Exponate von Luis und Rómulo Royo

 

„Luis und Rómulo Royo spannen ihre Ästhetik von einem überlieferten sumerischen Gedicht bis hin zur katastrophalen Zukunft.“

FERNANDO CASTRO FLÓREZ, spanischer Kultur- und Kunstphilosoph

Erstmals werden Unikate von Luis Royo, dem spanischen Heroic Fantasy-
Meister, in diesem Umfang in Deutschland ausgestellt. Passend zum Start der mit seinem Sohn Rómulo Royo initiierten Zeit des Bösen-Saga (erscheint
bei Cross Cult) wurde ein Schwerpunkt auf die jüngsten Gemälde, Zeichnungen und Figuren gelegt. Dem Leser wird so die einmalige Gelegenheit
geboten, den spannenden Vergleich zwischen Abbdruck und Vorlage anzustellen.
Doch auch ohne Kenntnis des umfangreichen Werkes von Luis Royo werden die Exponate zu beeindrucken wissen, die ganz in der Tradition der Schwarzen Romantik stehen und die die Faszination für den verzweifelten Heldentypus (Hamlet, Orlando furioso) sowie für mystische und okkulte
Lehren aufgreifen.
Die junge Galerie Schwalbe 54 wird knapp 20 ausgewählte Werke
präsentieren, die in Format und Material die ganze Bandbreite des aktuellen Schaffens der beiden Künstler widerspiegelt.
Alle Originalexponate werden zum Verkauf stehen.
Preise können vor Ort erfragt werden.

Erstmals und im Rahmen der Frankfurter Buchmesse werden Unikate von Luis Royo, dem spanischen Heroic Fantasy-Meister, in diesem Umfang in Deutschland ausgestellt. Passend zum Start der mit seinem Sohn Rómulo Royo initiierten Zeit des Bösen-Saga (erscheint bei Cross Cult) wurde ein Schwerpunkt auf die jüngsten Gemälde, Zeichnungen und Figuren gelegt. Dem Leser wird so die einmalige Gelegenheit geboten, den spannenden Vergleich zwischen Abbdruck und Vorlage anzustellen.

Doch auch ohne Kenntnis des umfangreichen Werkes von Luis Royo werden die Exponate zu beeindrucken wissen, die ganz in der Tradition der Schwarzen Romantik stehen und die die Faszination für den verzweifelten Heldentypus (Hamlet, Orlando furioso) sowie für mystische und okkulte Lehren aufgreifen.

Wir werden in Zusammenarbeit mit Cross Cult knapp 20 ausgewählte Werke präsentieren, die in Format und Material die ganze Bandbreite des aktuellen Schaffens der beiden Künstler widerspiegelt.

Alle Originalexponate werden zum Verkauf stehen.

Öffnungszeiten: Freitags ab 18.30 Uhr oder nach Vereinbarung

 

Vernissage am Mittwoch, 9. Oktober 2013 um 19 Uhr
Künstlergepräch am Freitag, 11. Oktober 2013, um 19 Uhr

jeweils mit kleinem Umtrunk


Kai Lippok - PEACES

Finissage am Freitag, 19. Juni 2015 um 19:00 Uhr

Fotos: Barbara Walzer

Ausstellungsdauer: bis 19. Juni 2015

Öffnungszeiten: Freitags ab 19:00 Uhr

 

Friede klingt nach Ruhe
und birgt doch den Gedanken
einer inneren, existenziellen Bewegung.


Auf der Suche zwischen Stillschweigen
und dem kreischenden Ausbruch
finden sich immer wieder
Momentaufnahmen von Zufriedenheit.


Kai Lippok
zeigt in "Peaces"
ein Zusammenspiel
von personifizierter Friedfertigkeit
und gegenstandsloser Dynamik.


Bilder für den Frieden entstehen
aus dem Verlangen nach Aktion
zur Besänftigung des inneren Kämpfers
der das Weite sucht,
um die Nähe zu sich selbst zu finden.


Die Ruhe nach dem Sturm
des erschaffenden Aktes
bringt Einklang zwischen
Körper und Geist
und erweitert das Blickfeld
auf den erstrebten Horizont
des Glücks.


Peaces.
...made for peace.

 


Max Weinberg / Jordan-K-Artmaster

double trouble

___________________________________________

Weinberg arbeitet mit ironischer Überhöhung und Brechung, aber auch mit Selbstironie: vom Modell zu den Models spielt er wollüstig mit medienträchtigen Schönheitsidealen mit ironisch grotesk gebrochenen Koryphäen und V.I.P.s der allgegenwärtigen Medienlandschaft. Vom Künstler und seinem Modell, dem weiblichen dreibeinigen und mehräugigen Zyklopen- und Kentaurenweib, hin zum Mannequin, Manager, Politiker, Professoren und Moderatoren. Allmächtige Omnipotenz und Omnipräsenz werden zur Obsession. Sie haben aber nichts Diabolisches oder Dämonisches, sie sind und bleiben einfach göttlich, divin.

 

Vernissage: 07. September um 19 Uhr
Finissage: 05. Oktober um 19 Uhr


“Ich glaube nicht daran, dass Kunst die Gesellschaft verändern kann. Aber sie kann den Einzelnen anregen, sich mit seiner Gesellschaft und ihren Normen auseinanderzusetzen. Meine Malerei weist darauf hin, dass es in der Ästhetik immer unerschlossene Möglichkeiten gibt, die es vermögen, den Betrachter in unbekannte Realitäten zu katapultieren, die von Gewohnheiten und normalen Sachverhalten abweicht.”
Jordan-K-Artmaster


Laura Sachs

Metaform & friends

Die Arbeiten von Laura Sachs gehen von Objekten, Formen und Flächen aus, die für sie von
wesentlichem Charakter sind und welche sie in ihre eigene Formen- und Bildsprache
übersetzt bzw. abstrahiert. Ausgehend von der Frage nach unterschiedlichen Qualitäten von
Flächen als weiteren Ausgangspunkt, führt der Weg zur letztendlichen Komposition dann
meist über viele sich überlagernde Schichten und getroffene Entscheidungen, bis zu dem
Punkt, an dem sich die zugrundeliegende Idee in einer letzten Schicht konkretisiert.
Mit entschlossenem Strich und das Auge teilweise irritierenden Farbzusammenhängen
entstehen ganz eigene Bildwelten auf groß- und kleinformatigen Arbeiten.
Die 2011 konkretisierte so genannte „Metaform“, versteht sich als eine hinter den eigenen
Formen und Flächen stehende Ursprungsform. Eine Art immerwährende Bezugsform,
grundlegend und ohne Ende. Im künstlerischen Arbeitsprozess stehen die Bilder in einem
größeren, gemeinsamen Zusammenhang, in ihrer letztendlichen Form jedoch sind sie
eigenständig.
Zu sehen sind größere und kleinere Arbeiten, vor allem (mit wahrscheinlich einer Ausnahme)
aus dem aktuellen Jahr.
Wir laden Sie herzlich zu einer Sommer-Vernissage am 6. Juli um 19.00 Uhr ein, sorgen für
gekühlte Getränke und Häppchen und freuen uns auf Ihr Kommen!

Vernissage am 6. Juli um 19.00h

Ausstellungsdauer bis 23. August 2013

 

Die Arbeiten von Laura Sachs gehen von Objekten, Formen und Flächen aus, die für sie von wesentlichem Charakter sind und welche sie in ihre eigene Formen- und Bildsprache übersetzt bzw. abstrahiert. Ausgehend von der Frage nach unterschiedlichen Qualitäten von Flächen als weiteren Ausgangspunkt, führt der Weg zur letztendlichen Komposition dann meist über viele sich überlagernde Schichten und getroffene Entscheidungen, bis zu dem Punkt, an dem sich die zugrundeliegende Idee in einer letzten Schicht konkretisiert.

Mit entschlossenem Strich und das Auge teilweise irritierenden Farbzusammenhängen entstehen ganz eigene Bildwelten auf groß- und kleinformatigen Arbeiten.

Die 2011 konkretisierte so genannte „Metaform“, versteht sich als eine hinter den eigenen Formen und Flächen stehende Ursprungsform. Eine Art immerwährende Bezugsform, grundlegend und ohne Ende. Im künstlerischen Arbeitsprozess stehen die Bilder in einem größeren, gemeinsamen Zusammenhang, in ihrer letztendlichen Form jedoch sind sie eigenständig.

Zu sehen sind größere und kleinere Arbeiten, vor allem aus diesem Jahr. Wir laden Sie herzlich zu einer Sommer-Vernissage am 6. Juli um 19.00 Uhr ein, sorgen für gekühlte Getränke und Häppchen und freuen uns auf Ihr Kommen!


Richard Williams

COMESS - Chaos mit gezielt kritischer Aussage

Richard Williams, ein aus Trinidad & Tobago stammender Künstler und Gewinner mehrerer Kunstpreise, lebt und arbeitet  seit vielen Jahren in Deutschland. Seine Arbeit bezeichnet er selbst als pluralistisch und lässt sich dabei von der Straße als quasi offenem Atelier beeinflussen. 

Williams zeigt eine interaktive Ausstellung, die es in dieser Form bisher noch nicht gab und bricht damit die starren Grenzen zwischen den unterschiedlichen Kunstrichtungen und Medien, zugunsten einer neuen künstlerischen Darstellungsweise im dreidimensionalen Raum auf. Vor Allem aber, geht es ihm um die fließende Interaktion des Betrachters mit seinen Werken, die bewusst Neugier, Ratlosigkeit,  ja sogar Betroffenheit auslösen wollen.

Vernissage am 21. März 2015 um 19:00 Uhr Ausstellungsdauer: bis 17. April 2015, Öffnungszeiten: Freitags ab 19:00 Uhr


missingART

Kunst von der Straße in die Galerie

7 Streetart-Künstler gestalten am Samstag, den 27. April 2013, an der Friedensbrücke in Frankfurt am Main eine 100m2 große Fläche und daran angebrachte Leinwände. LivingWalls bringt so zum wiederholten male Graffiti-Künstler zusammen, die Kunst in den öffentlichen Raum bringen und diesen verschönern.

Im Vorfeld der Kunstaktion werden an der Fläche mehrere Leinwände angeracht, die, zusammen mit der gesamten Fassade, künstlerisch gestaltet werden. Nach der Aktion werden diese Leinwände von der Wand genommen und in der Galerie Schwalbe 54 ausgestellt. An den dadurch entstandenen kahlen Stellen der Wand, sind dann QR-Codes mit dem Schriftzug missingART sichtbar. Die QR-Codes geben den Hinweis, wo die fehlende Kunst zu finden ist.

 

Die Künstler: hier entlang ...

Vernissage zur Kunstausstellung:

8. Mai 2013 um 19.00 h Schwalbe 54

 

Pressekonferenz zur Kunstaktion:

27. April 2013 um 18.00 Uhr an der Friedensbrücke in Frankfurt am Main.


Mehr Infos unter living-walls.org/missing-art.

 


Aleksandra Owczarek

ZIMNO MI

Ich vermisse die Orte, die kühle Stimmung, die langen Nächte und die angehaltene Zeit in dieser Gegend…

Jahr Drei der Schwalbe 54 beginnt mit Aleksandra Owczarek´s Ausstellung "Zimno mi". Sie zeigt Malereien, deren Ausgangspunkt die intensive Auseinandersetzung mit Naturformen und Strukturen ist. Eindrücke die während eines Aufenthalts in Nowe nad Wisłą (Polen) gewonnen wurden, verbinden sich mit Erinnerungsbildern. Die Arbeit zeigt zugleich Geschwindigkeit und Präzision, sie operiert im Spannungsfeld von Zeichnung und Malerei. Farbigkeit und Motivik verweisen zurück auf den Titel: „Zimno mi“ – mir ist es kalt.

Wir laden herzlich ein zur Vernissage am Freitag, 6. Februar 2015 um 19h

 

Die Ausstellung kann bis zum 6. März 2015 jeweils freitags von 19:00 – open End besucht werden.

Weitere Infos zur Künstlerin: Aleksandra Owczarek


Tillmann Hanel

"Swampland"

Vernissage am 2.3.2013 um 19.ooh

 

Tillmann Hanel setzt seine Malerei, zumeist großformatige Landschaften, aus  einzelnen Fragmenten zusammen und verbindet sie zu Konstellationen. So ist das Motiv meist als gebrochenes, potentiell erweiterbares zu erkennen. Zwischen erkennbarem Motiv und dessen Auflösung, zwischen exakten Übergängen und Brüchen, entsteht ein Spannungsfeld, mit dessen Erforschung sich die Arbeit befasst.

Der seit 2010 verwendete Arbeitstitel „Swampland“ bezeichnet weniger ein spezielles landschaftliches Phänomen, sondern fungiert als Verbindungsglied zwischen den Arbeiten, ist eher eine Tonalität denn eine klare Umgrenzung.

Spiegelungen sind ein wiederkehrendes Element, welches zweifach zu beobachten ist. Sowohl in Bezug auf die Motivik selbst, als auch in Bezug auf die materiellen Eigenschaften der Bilder. Die mit Lack und Ölfarbe auf MDF-Platten gemalten Arbeiten spiegeln Umraum und Licht auf ihrer glatten Oberfläche, sodass sie häufig nur zu betrachten sind, wenn man sich aus verschiedenen Perspektiven und Blickwinkeln nähert. Zugleich finden sich oft Fragmente von Architekturen und Landschaft als Spieglungen im Motiv selbst.

Als Ausgangsmaterial finden eigene Fotografien und Skizzen sowie Found Footage gleichermaßen Verwendung. Beides verdichtet und transformiert sich in den Malereien.

Der Vorgang des Aneinandersetzens einzelner Bilder, findet sich in Variation auch in den druckgraphischen Arbeiten (Aquatinta). Hier werden verschiedene Elemente des Motivs übereinander gelegt, grenzen sich zugleich voneinander ab und verbinden sich.

Ausstellungsdauer: 2.3 bis 4.5. 2o13

                                                                                                                                                                                                                       Mehr Infos zu Tillmann Hanel


Letzter Wintersalon am 9. Januar 2015

Nachdem wir und ein Teil der ausstellenden Künstler in den Tiefen des Schwarzwaldes unter sehr reduzierten aber glücklichen Umständen Energien, Ideen und Motivation getankt haben, freuen wir uns Ihnen/ Euch mitzuteilen, dass wir uns für das neue Jahr u.a. dazu entschlossen haben, die Türe für einen weiteren Wintersalon am

 

Freitag, 9. Januar um 20:00 Uhr

 

zu öffnen und noch einmal alle recht herzlich dazu einzuladen, teilzuhaben an der wundervollen Bilderwelt in der Schwalbe54.

 

 


Florian Lübke alias KNSTFHLR

Ausstellung vom 7.9. bis 3.11. 2012

Film Portrait Florian Lübke alias KNSTFHLR

Was hat Graffiti mit einer Stadt und ihren Stadtteilen in der diese Kunst stattfindet gemein? Es ist ein ständiger Wechsel zwischen entstehen und zerstören, wieder aufbauen und rekonstruieren von Erinnerungen.

Graffiti ist eine temporäre Kunstform, auch in einer Galerie. Alleine die Fotografie kann sie konservieren.

Der Frankfurter Grafikdesigner und Illustrator Florian Lübke alias KNSTFHLR  wird das Wandgemälde mit seiner eigenwilligen verspielten Zierschrift – basierend auf dem Stadtteilnamen „Gallus“  – Stück für Stück verändern und verschwinden lassen. Alles wächst, aus schraffierten Flächen werden gefüllte. Es wird an- und ausgebaut. Weggestrichen, freigelassen.

Dies wird im Zeitraum der Exposition fortgesetzt, die Galerie wird zum Atelier, so wie die Straße der Arbeitsplatz der Straßenkünstler ist. Bis bei der Finissage nur noch das Foto als Projektion die weiße Wand anstrahlt. Die verblasste Erinnerung einer Fotografie auf einem weißen Blatt Papier. Geschichte kann neu geschrieben werden.

Ein Projekt also, welches unbedingt im Auge behalten werden sollte. 

Die Ausstellung findet im Rahmen des von der Evangelischen Stadtakademie veranstalteten interdisziplinären Ausstellungs- und Forschungsprojekts "entlang der mainzer" statt. Das vollständige Programm ist zu finden unter: 

 

Begleitend wird es einen Film im 3 Minuten Format geben, produziert von Robert Malzahn (Stokedfilm).


Wintersalon 2014

Am 28. November um 20:00 Uhr startet unser diesjähriger und erster Wintersalon. Dabei: die Schwalbe All-Stars & Neues, in Neugier auf das kommende Ausstellungsjahr - lasst Euch überraschen.

Letzter Termin:

9. Januar 2015

ab 20:00 Uhr Snacks & Getränke verstehen sich …

 

Die Künstler

Larissa Haegele, Aleksandra Owczarek, Sabine Hegmann, Ira Baethge, Tillman Hanel, Florian Friesenhahn, Kai Lippok, Freht Berger, Felix Becker, Karsten Jordan, Martin Hakan Waigl, Christopher Wild, Florian Lübke, Karl Blänkle, Sarah Marie Vesper


Metulczki - Zufluchtsstätten

Ausstellung, Buchvorstellung und Frühschoppen-Lesung in der Schwalbe 54 in Zusammenarbeit mit der Leipziger Galerie ARTAe

Anlass der Ausstellung „Zufluchtsstätten“ ist die Neuerscheinung des Buches  „Die Poesie des Bieres 2“ (Oktober Verlag) von Jürgen Roth. Den Buchdeckel dieses nicht nur für Bierfreunde essenziellen Werkes, ziert eine Malerei aus der Serie „Trinkgedächtnisse“ von Metulczki. In der Ausstellung „Zufluchtsstätten“ sind neben dem Original des Buchcovers weitere Arbeiten aus dieser Werkreihe zu sehen.

Zur Eröffnung am Mittwoch, 8. Oktober um 19 Uhr laden wir sehr herzlich ein. Der Künstler ist anwesend.                     

Ausstellungsdauer: bis 12. Oktober 2014

Öffnungszeiten: täglich von 14 bis 22 Uhr

Metulczki - „Diese zärtlich gemalten Bierglasbilder sind keinesfalls banal, sondern – im Sinne Mircea Eliades – von topografischer, himmlischer Heiligkeit umfangen.“ Thomas Kapielski 2012 in der Kunstzeitung.

Innerhalb der Ausstellung wird das obengenannte Buch von Jürgen Roth in der legendären Frühschoppen-Lesung mit Thomas Kapielski am Samstag, den 11. Oktober um 11 Uhr persönlich präsentiert.

Ausführliche Informationen auch bei der Leipziger Galerie ARTAe.

Foto:

Metulczki, Trinkgedächtnisse, Moselstraße 1, 2013, Acryl auf Leinwand, 42 x 52 cm

 

 

 

 

 


Florian Friesenhahn

Lattitudes


Die Abstraktion von Landschaft bildet die Grundlage für Florian Friesenhahns Malerei.

In einer permanenten Auseinandersetzung mit Farbe, Struktur und Gestus generiert Friesenhahn Bilder, die zwar landschaftliche Assoziationen beim Betrachter wecken, sich jedoch eher auf einer Metaebene mit Themen innerhalb der Malerei auseinandersetzen. Dabei steht die bewusste Vermischung einzelner Bildebenen genauso eine Rolle, wie das Spiel mit Brüchen, die sowohl durch die Farbe, als auch die Form seiner Malerei zum Tragen kommen.

Mit entschiedenen Pinselhieben und teilweise vibrierenden Farbkontrasten werden Bildräume erschaffen, die einen teilweise verstörenden Dialog zwischen Bild und Betrachter auslösen. Scheinbar naturalistische Ansätze wechseln sich mit abstrakten Farbschlachten ab, ruhige Flächen werden von wuchtigen Formen durchbrochen und erschaffen auf diese Weise ein Spannungsfeld zwischen Gravitation und Schwerlosigkeit.

 

Zu sehen sind Ölmalereien und Monotypien des jungen Künstlers.

Weitere Künstler-Infos hier ...

 

Los geht´s: Vernissage am Samstag, 16. August um 19.00 Uhr

Ausstellungsdauer bis 21. September 2014


Helü!

Sabine Hegmann und Florian Lübke:

Ad Acta // A Beautiful Mess

Vernissage am 24. Mai um 19.00 Uhr

 

Meinungen. Denkweisen. Ziele. Wünsche. Hoffnungen. Ängste.
Ich packe alles zusammen in eine Schublade und mache sie zu.
Was bleibt, sind gut verstaute Sinnkrisen und Gedankengebilde.
Was kommt, was bleibt? Was ist echt, was scheint nur so zu sein?
Wo komme ich an, wo will ich hin?

All in all: A Beautiful Mess.


2 Kreative, 4 Augen, 20 Finger und unendlich viele Ideen.Das sind Helü! Genauer: Sabine Hegmann und Florian Lübke. Beides Designer, Künstler, Texter und nicht zuletzt Überlebende ihres eigenen Widerspruchs. Ihre Aufgabe: Die Welt schöner und bunter zu gestalten.

Zu sehen gibt es eine Rauminstallation. Oder Illustrationen. Und Texte. All das. Oder einfach nichts? Lasst Euch einfach überraschen!

In der Galerie Schwalbe 54 zeigten beide 2012, jeweils in einer Einzelausstellung ihre Arbeiten. 2014 stellen sie in Ihrer Ausstellung „Ad Acta // A Beautiful Mess“ wieder einmal gemeinsam aus und darauf freuen wir uns riesig!

Wir laden herzlich ein zur Vernissage am 24. Mai um 19.00 Uhr, für das leibliche Wohl in Form von Sekt und Häppchen ist wie immer gesorgt.

 


Zwei Eimer

Esther Poppe & Felix Imiola

_______________________________________

Ausstellungseröffnung
am 1. Dezember 2012 um 19.00 h

_______________________________________

Felix Imiola

Das Bild stellt die Frage nach dem eigenen Image; auch wenn es oberflächlich so tut, es kann kein alternder Rocker sein, der als rollender Stein seinen niemals enden wollenden Weg im niemals remodelbaren Vektor sehen muss, denn das Bild hat das natürliche Vermögen das Maximum an Imagewechsel erfüllen zu können. Kühl und professionell folgt es einem Ruf zum Statement im Abgleich zur Leere und freut sich auf den Neuanfang. Es ist ein Anlocken eines Standbildes für jegliche Form von Selbstbespiegelung.

Esther Poppe´s ...

... Arbeiten ernten die Früchte kultureller Unheimlichkeiten die allenthalben unter den bunten Oberflächen der Dinge hausen. Deren Geschichten und Zeiten gemeinhin so linear erzählt werden, dass ihr dunkles Vibrieren im Monströsen nicht spürbar wird. In der hier zusehenden Arbeit ist die Linearität dieser Erzählungen außer Kraft gesetzt. In der gemeinsamen Versammlung - in Gleichortig- und Gleichzeitigkeit - sind die Objekte mit ihren unheimlichen Verweisungen präsent.

Wer klaubt, fragt nicht nach der Legitimation seiner Bezüge, er erntet sie aus dem Gemeinfreien, dem Öffentlichen, dem Offen-Sichtlichem.

Klauben: [pflücken, sammeln, pulen, auf- und zusammenlesen] 

Sandra Groll

Ausstellungsdauer: 2. Dezember bis 31. Januar

 

 


Finissage

Christoph Lukas

Körper/Geist, Geist/Körper.

 

Am 1. September ab 21.00 Uhr laden wir herzlich ein und sorgen für einen wundervollen Frankfurter Sommerabend bei Äppler und Handkäs mit Kunst! Kunst aus der Hauptstadt die es besonders im Dunkel zu bewundern gilt und freuen uns - leider für diesen Sommer zum letzten Mal - auch persönliche Lieblingsstücke aus den Werken erfahrbar zu machen.

 


Finissage: Sabine Hegmann

lost and found

Bevor uns der Berliner Cellphoneart Künstler CHRISTOPH Lukas ab 5. Juli 2012 einen Riss durch die sichtbare Welt beschert,                                                                                         laden wir Sie herzlich ein zur Finissage am 29. Juni 2o12 um 19.oo Uhr.

Als kleines Extra wird es einige Einzelstücke aus dem Gesamtwerk geben, die bisher nicht ausgestellt waren.

 


Sabine Hegmann - ab 5. Mai 2012

lost and found

Die Frage nach der deutschen Identität ist oft nur schwer zu beantworten. Es scheint jedoch zum deutschen Wesen zu gehören, die eigene Identität zusammenbasteln zu wollen. Ausgangspunkt der Arbeit sind Familienfotos der typisch deutschen Familie. Die verschiedenen Motive wurden aus ihrer ursprünglichen Anordnung heraus isoliert und neu zusammengestellt. Durch subtile Eingriffe entstanden neue Bilder, stellvertretend für das Durcheinander der Generationen und die ständige Weitergabe von Vergangenem.

 

Sabine Hegmann

2004 bis 2011 Studium der Visuellen Kommunikation an der Hochschule für Gestaltung, Offenbach am Main. November 2011 Diplom im Fach konzeptionelles Zeichnen. 

Im Rahmen ihres Studiums war sie im Bereich Zeichnung/ Illustration tätig. Prägnant an ihren Arbeiten ist dabei die fächerübergreifende Arbeitsweise mit denen sie verschiedene Ansätze verbindet, und der vielfach auftauchende räumliche Bezug der sich unter anderem in ihren Installationen zeigt. Das Thema Erinnerungskultur findet sich dabei häufig in ihren Arbeiten wieder und wird dabei auf persönliche Weise behandelt. 

1982 geboren in Frankfurt am Main

 

 


© schwalbe54 2016